Zentrum für Hormonkosmetik

Dekolleté

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Was die Haut und das Äußere unseres Körpers betrifft, hatte Sokrates recht: das Schöne ist auch das Gute – in diesem Fall das Gesunde.

Die Gesundheit unseres Outfits, unserer Haare und unserer Haut hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab – auch von den Keimdrüsen und den dort produzierten Hormonen. Deshalb spielen sich Hormonstörungen oft auch in unserem Äußeren wider.
Genauso wie der Knochen hängt auch das Kollagen der Haut von den Eierstockshormonen ab. Ein Fehlen bzw. Hormonstörungen gehen mit einer nachlassenden Kollagensynthese im größten Organ unseres Körpers, in der Haut einher. In dieser ruhen auch biochemische Scheren, Kollagenasen welche mit zunehmendem Alter aktiv werden, das Kollagen zerstören und mitverantwortlich für die Faltenbildung sind. Ein Überangebot an männlichen Hormonen wiederum führt zu unreiner Haut, zur Akne und zu übermäßiger Gesichtsbehaarung. Demnach ist es sinnvoll, bei manchen der dermatologischen Probleme auch auf die Endokrinologie des weiblichen Körpers Rücksicht zu nehmen und Hormonstörungen, wenn sie für derartige Probleme mitverantwortlich sind, auszugleichen. Dies muss nicht unbedingt durch eine systemische (den ganzen Körper betreffende) Hormonbehandlung geschehen. Oft genügt die hormonelle Korrektur nur an jenen Hautstellen, wo Probleme entstanden sind. In der Gynäkologie wird das seit langem im Genitalbereich praktiziert: verändert sich dort aufgrund Hormonstörungen die Haut, so kann eine lokale Hormontherapie Abhilfe schaffen. Das gleiche gilt natürlich auch für das Gesicht und für andere Teile des Körpers.

Auch die Haare zeigen eine starke Hormonabhängigkeit. Natürlich kann der Haarausfall viele unterschiedliche Gründe haben, ein wichtiges Segment in der Ursachenkette für dieses Problem sind – neben dem oft unterschätzten Eisenmangel, Hormonstörungen. Vier endokrine Probleme können mit einem Haarausfall einhergehen: zu viel männliche Hormone sind für die sog. Geheimratsecken „mitverantwortlich“, an typischen Stellen lassen die Androgene am Kopf die Haare ausgehen. Aber auch ein Östrogenmangel ist manchmal mit einem Haarausfall assoziiert, betroffen sind dabei nicht bestimmte Stellen wie bei den männlichen Hormonen, sondern der ganze Kopfbereich. Schilddrüsenhormonstörungen führen ebenfalls zu Haarproblemen, sowohl eine Überfunktion wie auch eine Unterfunktion. Bei letzterer sind zusätzlich auch die Schamhaare und auch die seitlichen Teile der Augenbrauen betroffen. Auch das Vitamin D ist ein Hormon und wird fälschlich als Vitamin bezeichnet. Es fehlt in Europa häufiger als man annimmt, dieses Defizit ist manchmal für Haar- und Hautprobleme mitverantwortlich. So wie an der Haut kann auch an den Haaren eine Hormonstörung durch lokale Behandlungstherapien korrigiert werden.

Dass unser Körpergewicht, die Muskelfettverteilung, die Body-Komposition und das Bindegewebe etwas mit Hormonen zu tun haben, wissen intuitiv viele betroffene Frauen, da Probleme an diesen Körperteilen oft in Zeiten der Hormonumstellung auftreten. Tatsächlich hat der weibliche Körper eine andere Form der Fettspeicherung, da er auch wichtigere Funktionen in der Evolution erfüllt als der Mann: neun Monate Schwangerschaft, drei Monate Stillzeit benötigen zusätzlich vom weiblichen Körper 140.000 Kilokalorien, die vor einer Schwangerschaft an bestimmten Körperstellen gespeichert werden müssen, da es vor tausenden von Jahren noch nicht Alete, Milupa und Nestle gab. Die Frau legte dafür Energiereservoirs an, ein Umstand der auch erklärt, warum der weibliche Körper vermehrt für Gewichtsprobleme anfällig ist. Tatsächlich führt ein Überschuss an Östrogen und Progesteron zu einer Vermehrung des sog. Oberschenkel und Gesäßverhältnis, während das Fehlen der männlichen Hormone für den berühmten „Schwimmreifen“ mitverantwortlich sein kann. Oft geht dieses Problem mit einer nachlassenden Libido und mit einer größer werdenden Brust einher.

Fehlen männliche Hormone – und das ist im Grund auch unter der Pille der Fall, so verändert sich auch das Bindegewebe. Das Stützkollagen in der Unterhaut nimmt ab, die Cellulite kann dadurch entstehen. Sofern diese Probleme durch Hormonstörungen ausgelöst werden, sollen sie auch mit einer Hormontherapie, die mitunter lokal erfolgen kann, gemildert werden.

Hormonkosmetische Behandlungen bestehen in der Erstellung der Diagnose, wodurch man Hinweise bekommt, welche Hormonstörungen für Probleme mit den Haaren, an der Haut, mit dem Bindegewebe und dem Körpergewicht verantwortlich sein könnten. Der zweite Schritt ist ein ausführliches Gespräch und eine Aufklärung, wie diese Probleme korrigiert und beseitigt werden können. Oft genügt eine Änderung des Lebensstils, manchmal sind Pflanzenprodukte hilfreich, wenn Hormonstörungen damit nicht in den Griff zu bekommen sind. Dann ist auch eine Hormontherapie angeraten. Diese erfolgt vor allem lokal. Man trägt unter ärztlicher Kontrolle die Hormone dort auf, wo sie fehlen. Dafür stehen verschiedene Techniken zur Verfügung.    ●

 

 

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Jana Nachbagauer
Katharina Neubacher